Tartuffe-A
Tartuffe-B
Tartuffe-C
Tartuffe-D
Tartuffe-E

Tartuffe

Ensemble:

Jakob Walter - Tartuffe | Herr Loyal

Niklas Neureuther - Orgon | Mad. Pernelle

Melanie Herms - Elmire | Dorine

Mika Engelhardt - Cléante | Valère

Lucia Cora - Mariane | Damis

Regie, Bühne & Kostüme: Marvin Heppenheimer

Video: Justus Primozic

Lichtdesign: Pascal Kaippel

Technische Einrichtung: Pascal Kaippel / Daniel Schäfer / Tobias Veit

Komödie

von Molière (1664)

 

Dauer: ca. 80min

"Wie leicht doch bildet man sich eine falsche Meinung, geblendet von dem Glanz der äußeren Erscheinung."

Das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht dieser Schmarotzer, dieser Tartuffe, der sich geschickt in das Haus Orgons und seiner Mutter einschleicht. Unter dem Deckmantel vollendeter Frömmigkeit stellt er nicht nur den Familienfrieden auf den Kopf, sondern sorgt für handfeste und sogar juristische Streitigkeiten. Die übrigen Hausgenossen durchschauen Tartuffes Doppelmoral, doch schaffen es nicht, sein perfides Spiel aufzudecken, so oft sie es auch versuchen. Im Gegenteil – im Verlauf der Ereignisse kommt es soweit, dass sich Orgon gegen seine eigene Familie stellt. Als er dann auch noch zugunsten Tartuffes die Verlobung seiner Tochter Mariane mit Valère auflösen möchte, scheint das ganz große Familienzerwürfnis unausweichlich, denn besagter Tartuffe hat längst ein Auge auf Elmire, die Gattin des Orgon geworfen...

Molières Tartuffe stellt bis heute den Inbegriff der Heuchelei dar. Das als Skandalerfolg gefeierte Werk, welches erstmals Figuren aus dem Bürgertum in das Zentrum der Handlung stellte, ist ein bis heute häufig auf deutschen Bühnen gespieltes Werk. Als Komödie deklariert findet sich „Tartuffe“ oft in einer turbulenten und farbenfrohen Fassung wieder – anders bei uns. Nebst all der grandiosen Komik setzt die Inszenierung auf die Reinheit des Schauspiels und die Magie der puren Theaterbühne. Wie ist es möglich, dass ein Einzelner eine ganze Familie auf den Kopf stellen kann? Das Hinterfragen von Täuschung und Wahrheit bis hin zur Manipulation und juristischen Prozessen ist nur ein kleiner Teil, der die Komödie Molières bis ins Heute aktueller erscheinen lässt denn je.

Premiere am 03. September 2021

Mitwirkende:

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